Geschlechtsspezifische Unterschiede in der nonverbalen Kommunikation

Die Unterschiede in der nonverbalen Kommunikation existieren nicht nur auf interkultureller Ebene, sondern auch in der Interaktion zwischen Mann und Frau.

Durch nonverbale Verhaltensmuster drücken Männer und Frauen zum einen ihre Geschlechtsidentität aus und andererseits auch eine gewisse Hierarchie. Die folgenden Beispiele von männlicher und weiblicher nonverbalen Kommunikation sind überspitzt und idealtypisch dargestellt. Typisch für männliches Auftreten ist ein raumeinnehmendes Sitzen und Stehen, ein gerader und fokussierter Blick oder ein selbstbewusst erhobener Kopf. Diese nonverbalen Muster stehen für Dominanz, Stärke, Macht und Selbstständigkeit. Frauen hingegen sitzen und stehen eher raumsparend und haben ein zurückhaltendes Auftreten. Typisch ist außerdem ein Senken oder die Schieflage des Kopfes. All diese Verhaltensweisen lassen leicht auf Emotionalität oder Schutzbedürfnis schließen. canadian pharmacy for viagra

Durch diese Betrachtungsweise wird eine geschlechtsspezifische Rollenverteilung deutlich, die wir unbewusst oft auf Männer oder Frauen übertragen. Allerdings steckt bei unserer Geburt das individuelle Potenzial an Möglichkeiten und Interessen beider Geschlechter gleichermaßen in uns. Entscheidend für spätere Verhaltensmuster ist nicht das biologische Geschlecht. Die Geschlechtsrollenausprägung wird sehr stark durch die Art, wie Kinder ihre (geschlechtlichen) Vorbilder tagtäglich erleben, beeinflusst.

Kinder übernehmen die Vorgaben des eigenen Geschlechts schon sehr früh und verfestigen diese. Was gerade als besonders „weiblich“ oder „männlich“ gilt, wird an den herrschenden gesellschaftlichen Normen gemessen. Die Verankerung dieser Klischees im Denken lässt sich schon bei Kindern im Grund­schul­alter (häufig auch noch früher) beobachten. Sie haben sich zum Teil bereits in die geschlechtsspezifisch vorgeprägten Rollen eingefügt. Derartige Rollenklischees gilt es daher früh aufzuzeigen, da bestehende Vorurteile sonst unter Umständen gefestigt werden.

Abgesehen davon gibt es weitere interessante Dinge bezüglich männlicher und weiblicher Körpersprache. Studien belegen, dass Frauen stärkere mimische Aktivitäten zeigen als Männer. Vermutlich werden Frauen in der Gesellschaft durch die ausgeprägtere Mimik und das damit verbundene häufigere Zeigen von Gefühlen als emotionaler und sensibler darstellt. generic viagra online pharmacy reviews